Direkte Methoden – Kontrolle direkt nach dem Auftrag – prüfen, ob der Klebstoff auch tatsächlich in der richtigen Menge und am richtigen Ort ist. Sie kommen dank neuerer Technik und attraktiveren Preisen  vermehrt zum Einsatz.

Beispiele indirekter Methoden:

  • Drucküberwachung
  • Volumenzähler
  • Ventilstellungssensor
  • Temperatursensor (Messung des Klebstoffes direkt vor dem Düsenaustritt)

Beispiele direkter Methoden:

  • nachlaufende Sensoren mit Laser, IR, Lumineszenz, Reflektion usw.
  • Laserschnittsensoren und entsprechende Auswertung
  • Visionsysteme (Bild bzw. IR)

Bauteiltoleranz-Korrektur:
Hochpräzises Fügen bzw. Toleranzen von Bauteilen kompensieren mit vorausgehender Vermessung des Bauteils und Steuerung der Klebstoffmenge.


►siehe auch Gesamtanlagen

Verschiedene und sehr innovative Standard- und eigenentwickelte Sensoren können eine preisgünstige, aber auch qualitativ gute Lösung darstellen.

Kompakt-Vision-Systeme, wie vermehrt von verschiedensten Anbietern vermarktet, befriedigen bis heute nur in wenigen Fällen die Anwendungsbedürfnisse. High-end Vision-Systeme können praktisch jedes Problem lösen. balti hilft gerne bei der Evaluation und Implementation in einem Gesamtsystem.

Punkt- bzw. Laserschnittsensoren, einem Auftrag «nachlaufend» oder in einem zweiten Prozessschritt, inklusive deren Auswertung und Darstellung auf einem Display, ermöglichen eine Kontrolle der Kleberraupe in Präsenz und Menge. Neu bietet balti auch Gesamtsysteme mit Bauteilkompensation an.

Zwei unterschiedliche Methoden werden für die Volumenmessung eingesetzt. Traditionell wird bei einem unabhängigen, nicht angetriebenen Zahnradpaar die Umdrehung (Volumen pro Zahnschritt) gemessen und ausgewertet. Diese Methode ist jedoch vor allem bei reaktiven Klebstoffen störungsanfällig.

Als eine sehr zuverlässige Methode hat sich ein direkt in die Dosierpumpe integriertes Zählsystem im Zusammenspiel mit einer Drucküberwachung etabliert. balti bietet solche Systeme mit integrierter Auswertung, inkl. der Möglichkeit von Grenzwertparametrierung an, oder stellt die Signale an der Schnittstelle für eine übergeordnete Auswertung zur Verfügung.

Ein oder mehrere Sensoren überwachen die Stellung des Klebstoffventils (offen/geschlossen).

Meist werden heute vor und auch nach Förder- und Dosierpumpen, Filtern, Düsen usw. Druckschalter (Detektion von min. oder max. Druck) oder Drucksensoren mit einem analogen (meist 0–10 V) Ausgangsignal eingesetzt. Je nach Anwendung und Platzverhältnissen kommen unterschiedliche Sensortypen zum Einsatz.

Mit einer Auswertung der analogen Drucksignale zusammen mit einer «closed-loop» Dosierpumpe können direkte Rückschlüsse auf die Klebermenge gemacht werden.