Automobilindustrie

Sei es OEM, Zulieferer oder Anlagenbauer für die Automobilindustrie, balti AG fühlt sich besonders wohl in ihrem Ursprungs- und Hauptgeschäft. Vor allem im Autoinnenraum wird sehr viel mit Hotmelt gearbeitet. Aber auch im Karosseriebau (u.a. Stossstangenverkleidungen), der Schallisolierung, bei der Cabrio-Heckscheibenmontage oder beim Kleben und Dichten von Scheinwerfern wird vielfach Hotmelt verwendet. Vermehrt kommt Hotmelt auch in den Bereichen Elektronik, Kabelfertigung und Sensorik zum Einsatz.

Dachhimmel, Cockpit bzw. Instrumententafel, Armaturenbrett, Mittelkonsole, Sitze und Kopfstützen, Türverkleidungen sowie Türspiegel oder Brüstungen, Armauflagen, A- / B- / C-Säulen, Kofferraumausstattungen werden mit Stoffen, Folien, Leder oder anderen Materialien veredelt. Der Klebstoff wird mit Hotmeltanlagen von balti punkt- bzw. raupenförmig, meist mittels automatischem Roboterauftrag oder flächig durch Sprühen, Schlitzdüse oder Walzentechnik vor dem Laminieren, Kaschieren, Umbugen, Fügen oder Verpressen auf unterschiedlichste Materialien aufgetragen.

Cabrioverdecke werden nicht nur vernäht, sondern an verschiedenen Stellen wird mit Hotmelt Stoff und Glas verklebt. balti liefert nicht nur Schmelzanlagen sondern gleich ganzen Montagezellen für den Auftrag von Klebstoff und anschliessendem Fügen und Verpressen.

Relativ grosse Mengen an hochviskosen und reaktiven PUR-Klebstoffen, mit der Doppelfunktion Kleben und Dichten, werden präzise in die dafür vorgesehenen Nuten aufgetragen und anschliessend zum kompletten Scheinwerfer zusammengefügt.

Matten und Formpressteile aus Vlies, Schaumstoff, Baumwolle oder sonstigen Naturfasern, werden mit Hotmelt laminiert und montiert. Vielfach wird nicht reaktivierbarer Hotmelt, sogenannte Haftklebstoffe bzw. PSA (pressure sensitive adhesive) auch nur als Montagehilfe verwendet.

Auch im stark wachsenden Umfeld der Batteriefertigung für die E-Mobilität werden balti-Anlagen zum Kleben innerhalb der Batterien wie auch zum Abdichten von Gehäusen verwendet.